Herzlich Willkommen bei der Kreisgruppe Rottal-Inn

 

 

Jahreshauptversammlung der LBV Kreisgruppe Rottal-Inn am Freitag den 6.April  um 19.00 Uhr.                               

 

Dorfplatz 5

Gasthaus Linke

Neuhofen

84389 Postmünster


Am Wochenende: Stunde der Wintervögel 2018

Rückgang der häufigen Vogelarten auch vor dem Fenster spürbar? – Jeder kann mitmachen vom 05. - 07. Januar

 

Ab kommenden Freitag rufen wir zusammen mit unserem bundesweiten Partner NABU bereits zum 13. Mal zur „Stunde der Wintervögel“ auf. Dabei lassen sich neben den häufigen Vögeln, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, auch zusätzliche Wintergäste aus dem kälteren Norden und Osten beobachten.


European BirdWatch 03.10.2017

22.09.2017

 

Spannende Naturerlebnisse beim BirdWatch

Gemeinsame Vogelbeobachtung und Artenzählung in Ering. Treffpunkt ist der Parkplatz am Kraftwerk.

!!! Findet heuer am 03.10 (Feiertag) statt und nicht wie im Programmheft am 01.10!!!

Das faszinierende Schauspiel des Vogelzugs soll möglichst viele Naturfreunde begeistern. Der European BirdWatch ist eine jährlich stattfindende Aktion, die der Dachverband BirdLife International seit 1993 jährlich organisiert. Er ist das größte Vogelbeobachtungsereignis der Welt, bei dem in diesem Jahr 28 europäische Staaten teilnehmen. Ziel dieser Aktionen ist das Erkennen von Veränderungen im Zugverhalten unserer Zugvögel. Im Jahr 2013 konnten die Vogelfreunde in Deutschland insgesamt 41.000 Vögel von 126 verschiedenen Arten beobachten. Neben so häufigen Zugvögeln wie Graugans, Buchfink oder Kranich gab es auch seltenere Arten, z.B. wie Turteltaube, Schwarzstorch oder Pirol zu bestaunen.

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme!

 

 

 


Spannender Bericht über die Wichtigkeit von ornitho.de Meldungen

20.09.2017

 

Online-Erfassung mit ornitho.de und der Smartphone-App NaturaList

Seit Oktober 2011 können Gelegenheitsbeobachtungen über das Online-Portal

ornitho.de gemeldet werden, seit Dezember 2014 ermöglicht die Smartphone-App NaturaList

zusätzlich die Erfassung direkt im Gelände. Mittlerweile sind bereits über 25 Millionen Beobachtungen eingegangen.

Den Nutzerinnen und Nutzern dient das Portal als komfortables digitales Tagebuch zur Archivierung ihrer Beobachtungen, darüber hinaus bietet es zahlreiche Möglichkeiten zur Darstellung nicht nur der eigenen Daten.

 

Noch mehr Hintergründe und Erläuterungen zu orniho.de und ein spannendes Interview findet ihr im digitalen Bericht:  "Vögel in Deutschland - Erfassung rastender Wasservögel". bzw. hier: http://www.dda-web.de/downloads/vid/vid_2015/.



Aktuelles aus der LBV-Kreisgruppe Rottal-Inn

 Ersten Flussseeschwalben sind geschlüpft.




Vogel des Jahres: Ausstellung widmet sich dem Waldkauz

Bei der Eröffnung der Ausstellung: (von links) LBV-Kreisgruppenvorsitzender Hubert Szücs und sein Stellvertreter Dr. Edgar Wullinger, Jessica Strasser und Anita Voggenreiter (Untere Naturschutzbehörde), Willi Schmid (LBV-Kreisgruppe), Gerhard Bauer (Sparkasse). − Foto: Kolb
Bei der Eröffnung der Ausstellung: (von links) LBV-Kreisgruppenvorsitzender Hubert Szücs und sein Stellvertreter Dr. Edgar Wullinger, Jessica Strasser und Anita Voggenreiter (Untere Naturschutzbehörde), Willi Schmid (LBV-Kreisgruppe), Gerhard Bauer (Sparkasse). − Foto: Kolb

12.02.2016, Passauer Neue Presse

 

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben den Waldkauz stellvertretend für alle Eulenarten zum "Vogel des Jahres 2017" gewählt. In einer Ausstellung soll dieser Waldkauz allen Interessierten genauer vorgestellt werden. Zu sehen ist diese noch bis Donnerstag, 16. Februar, in der Sparkassen-Hauptgeschäftsstelle in Pfarrkirchen

Der LBV und sein bundesweiter Partner NABU wollen die häufigste Eulenart Deutschlands und deren Lebensweise den Menschen näher bringen. Schließlich hängt der für die Erhaltung der Art entscheidende Bruterfolg vor allem von der Qualität des Lebensraums: "Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauz-Bestand", heißt es in der Mitteilung des LBV.

Gerhard Bauer, Leiter der Sparkassengeschäftsstelle, bezeichnete diese "interessante und informative Ausstellung" bei der Eröffnung als hilfreich und sinnvoll. LBV-Kreisgruppenvorsitzender Hubert Szücs dankte der Sparkasse für die Möglichkeit, den Vogel des Jahres als "Jäger und Botschafter der nächtlichen Natur" hier präsentieren zu können. "Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt", so Szücs weiter. Es gelte, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder zu vermehren.


Seltenheinsvorkommen im Landkreis Rottal-Inn

v.l. Rothalsgans und Weißwangengans am Unteren Inn (G. Stahlbauer)
v.l. Rothalsgans und Weißwangengans am Unteren Inn (G. Stahlbauer)

Wie immer finden Sie hier aktuelle Seltenheitsmeldungen. Wenn auch Sie ihre Beobachtungen melden möchten können Sie das unter www.ornitho.de machen!


Der Waldkauz ist „Vogel des Jahres 2017“

Der Waldkauz - Vogel des Jahres 2017 - lebt bevorzugt in Laubwäldern (Foto: P. Hofmann)
Der Waldkauz - Vogel des Jahres 2017 - lebt bevorzugt in Laubwäldern (Foto: P. Hofmann)

 

Zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) wurde der Waldkauz (Strix aluco) zum „Vogel des Jahres 2017“ gewählt. Der Bestand des Waldkauzes in Bayern beträgt nach groben Schätzungen 6.000 bis 9.500 Brutpaare. Der für die Erhaltung der Art entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des Lebensraums ab. Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauzbestand.

Mit dem Waldkauz möchte der LBV für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks werben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisieren. Gleichzeitig macht der Waldkauz auf alle Tiere der Nacht aufmerksam: Man sieht sie nicht oder nur selten, kann sie aber sehr wohl akustisch erleben. Sie haben sich in einer jahrtausendelangen Entwicklung an das Leben im Finstern angepasst. Die nächtlichen Rufe, der lautlose Flug und das Sehen bei fast völliger Dunkelheit begeistern nicht nur Vogelkundler.


Mehr Infos über den Waldkauz gibt es hier.


Nachtreiher in Pfarrkirchen

Diesjähriger nachtreiher auf der Staumauer (© Florian Marchner)
Diesjähriger nachtreiher auf der Staumauer (© Florian Marchner)

 

Auch dieses Jahr konnten wieder die scheuen Nachtreiher in unmittelbarer Stadtnähe beobachtet werden. Dabei wurden zwischen Juni und September mehrmals Alttiere sowie deren Jungtiere im Bereich des Stauwerks am Schimmbad gesichtet, was auf einen in der nähe liegenden Brutplatz hindeutet.

 

Bei Kontrollen konnten auch regelmäßig diverse Limikolen auf den teils überfluteten Stauberreichen und den nachfolgenden Kiesbänken festgestellt werden.

 

Darunter waren Flussregenpfeifer, Flussuferläufer, Bruchwasserläufer, Waldwasserläufer und Grünschenkel.

 

Auch der Nachweis eines Tüpfelsumpfhuhnes (27.08.2016) veranschaulicht gut welchen Stellenwert die Rottauen in Pfarrkirchen als Rückzugsraum für sehr seltene Vögel haben.

 

 

 

Wenn auch Sie interessante Beobachtungen gemacht haben können Sie diese gerne via ornitho.de oder an uns melden.

 

Eine Zusammenfassung aller seltenen Vögel im Landkreis finden Sie hier.



Weißbart-Seeschwalbe und Fischadler

Weißbart-Seeschwalbe (LBV-Bilddatenbank)
Weißbart-Seeschwalbe (LBV-Bilddatenbank)

Auch in den letzten zwei Monaten konnten wieder zahlreiche seltene Vögel beobachtet werden. Welche das sind seht ihr hier.

Säbelschnäbler, Regenbrachvogel und Bairdstrandläufer

Säbelschnäbler (© LBV-Bilddatenbank)
Säbelschnäbler (© LBV-Bilddatenbank)

Hier  finden Sie die Aktuellen Beobachtungen seltener Vögel für den Monat April .


Warum sollte ich meine Sichtungen melden?

Quelle: www.ornitho.de
Quelle: www.ornitho.de

Ihre Beobachtungen sind ein sehr wichtiges Instrument zur Bestandserfassung und für den Artenschutz im Landkreis Rottal-Inn.

 

Wenn Sie einen Vogel via www.ornitho.de melden, werden wir diese Daten sogleich in der Artenschutzkartierung des Landesamt für Umwelt melden. Diese Daten wiederum stellt das LfU den Naturschutzbehörden, auf allen Ebenen zur Verfügung.

 

Was haben Sie persönlich davon?

 

Ganz einfach...

1. Ihre Sichtungen haben jetzt endlich einen Wert.

2. Sie sehen andere Beobactungsmeldungen und wissen immer welche Arten gesichtet werden.

3. Sie können Datenbankabfragen starten und so selbst Daten auswerten.

4. Sie lernen sehr viel über die Verbreitung der Arten im Jahresverlauf.

5. Sie werden schnell bemerken wie viel Spaß das melden macht.

 

...und noch tausend andere Gründe (Jedoch sollte der 1. Punkt eigentlich schon ausreichen).

 

Wie kann ich mitmachen?

Sie registrieren sich  kostenlos auf www.ornitho.de und melden Ihre Sichtungen.

 

Weitere Infos finden Sie hier oder hier.


Raubwürger, Rohrammern undSchwarzkehlchen

Schwarzkehlchen in Bad Birnbach (© Georg Stahlbauer)
Schwarzkehlchen in Bad Birnbach (© Georg Stahlbauer)

Aktuelle Beobachtungen seltener Vögel im Monat März finden Sie hier.


Zwergsäger, Blässgänse und Spießenten

Zwergsäger Männchen (© wikipedia.org)
Zwergsäger Männchen (© wikipedia.org)

12.02.2016 Aktuelle Beobachtungen für den Monat Januar und Februar sind nun online.


Stunde der Wintervögel 2016

Erlenzeisig (© Andreas Hartl)
Erlenzeisig (© Andreas Hartl)

21.01.2016

 

Die Stunde der Wintervögel ist bereits beendet und die ersten Ergebnisse stehen fest. Mit 1134 Beobachtungen im Landkreis Rottal-Inn ist der diesjährige Gewinner der Feldsperling, knapp verfolgt von der Kohlmeise. Eine Überaschung ist jedoch, dass der Erlenzeisig es dieses Jahr aufs Stockerl geschafft hat.

 

Alle Ergebnisse für den Landkreis Rottal-Inn finden Sie hier.


Alpenstrandläufer, Zwergschnepfe und Raubwürger

Alpenstrandläufer (© LBV-Bilddatenbank)
Alpenstrandläufer (© LBV-Bilddatenbank)

Aktuelle Beobachtungen für den Monat Januar sind nun online.


Stunde der Wintervögel vom 8.-10. Januar 2016


Deutschlands größte Vogelzählung - Ihre Meldung zählt!

Nehmen Sie sich eine kleine Auszeit für die Natur. Genießen Sie eine Stunde lang den entspannenden Anblick der Vögel. Die Teilnahme ist einfach, und jeder kann mitmachen, ob als Familie, Gruppe oder alleine. Sie helfen, neues Wissen über Natur und Vögel zu gewinnen.

 

Sie zählen eine Stunde lang Ihre Vögel und melden diese Zahlen auf Stunde-der-Wintervoegel.de. Dort finden Sie auch unsere aktuellen Analysen und Ergebnisse. Und: Dabei können Sie auch noch tolle Preise gewinnen! Selbstverständlich ist eine Teilnahme auch ohne unverbindliche Vorab-Anmeldung möglich.


Der LBV-Rottal wünscht ein gutes neues Jahr

Stieglitz, Vogel des Jahres 2016 (© O. Wittig)
Stieglitz, Vogel des Jahres 2016 (© O. Wittig)

 Die Kreisgruppe Rottal-Inn wünscht allen Vogelfreunden einen guten Start in das Jahr 2016!

 


Zum Vorkommen von Limikolen im Winter 15/16

Flussuferläufer (© LBV-Bilddatenbank)
Flussuferläufer (© LBV-Bilddatenbank)

28.12.2015 Eigentlich müssten unsere einheimischen Limikolen, wie der Dunkle Wasserläufer oder der Flussuferläufer, sich längst in wärmeren Gefilden befinden. Geschuldet durch den sehr milden Winter verbringen anscheinend immer mehr Limikolen den Winter hier bei uns. Ob dies nur eine diesjährige Ausnahme ist oder ein Trend, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.

 

Deshalb bitten wir alle Vogelfreunde Limikolensichtungen via ornitho zu melden. Sie tragen somit zur besseren Übersicht überwinternder Limikolen im Landkreis Rottal-Inn bei.

 

Welche Besonderheit die Sichtung Dunkler Wasserläufer im Winter am Unteren Inn ist, veranschaulicht am besten diese Verbreitungskarte: 

Verbreitungskarte des Dunklen Wasserläufers in den letzten 30 Tagen. via ornitho 28.12.2015
Verbreitungskarte des Dunklen Wasserläufers in den letzten 30 Tagen. via ornitho 28.12.2015

Neue Meldungen im November und Dezember

21.12.2015 Hier finden Sie Aktuelle Beobachtungen von seltenen Arten im Landkreis Rottal-Inn.


 

 

Stammtisch der LBV Kreisgruppe Rottal-Inn

Versammlung

Freitag, 04.12.2015, um 19:00 Uhr 

Wir laden alle Interessierten recht herzlich zu unserem allmonatlichen Stammtisch ein!  

Dorfplatz 5

Gasthaus Linke

Neuhofen

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Sensation: Gleitaar in Bad Füssing

Gleitaar in Aigen am Inn (©Peter Denefleh)
Gleitaar in Aigen am Inn (©Peter Denefleh)

 

04. - 10.11.2015 Aigen am Inn (PA): Ein adulter Gleitaar konnte in Aigen am Inn, Gemeinde Bad Füssing gesichtet werden. Der Vogel konnte zwar leider nicht im Landkreis Rottal-Inn bestätigt werden, obwohl dieser sich nur 2,5km von der Landkreisgrenze entfernt aufhielt. Bemerkenswert ist jedoch, dass dies der erst siebte anerkannte Nachweis eines Gleitaars in Deutschlands und der vierte  für Bayern ist. In den sechs Tagen in denen der Greifvogel anwesend war, kamen Ornithologen aus ganz Bayern und Österreich nach Aigen am Inn um den diesen zu sehen, dadurch  finden sich auf ornitho.de zahlreiche Bemerkungen und Fotodokumente. (Erstbeobachter F. Segieth)


Neue Version von „NaturaList“ veröffentlicht

 

 

10.11.2015 Durchschnittlich 16 % aller bei ornitho gemeldeten Beobachtungen werden bereits direkt per Smartphone über die ornitho-App „NaturaList“ übermittelt – Tendenz weiter steigend.

 

Nun steht eine neue Version der App im GooglePlay-Storezum kostenlosen Download bereit. Diese enthält einige umfangreiche und sicher hilfreiche Verbesserungen und Erweiterungen.

 

Besonders groß war die Nachfrage nach einer Editierfunktion für die per App eingegebenen Daten. Diesem Wunsch konnte nun entsprochen werden und so lassen sich die Beobachtungen bis zur Übertragung an das System innerhalb der App korrigieren oder präzisieren. Es besteht nun darüber hinaus die Möglichkeit, den Beobachtungen Fotos anzufügen. So lassen sich beispielsweise Belegaufnahmen per Digiscoping bereits direkt während der Beobachtung veröffentlichen. Als weitere Neuerung steht bei der Eingabe nun ein Zählmodus zur Verfügung. Auf diese Weise kann das Smartphone als Zähluhr genutzt und Vögel beim Auszählen eines Trupps direkt in Zehner- oder Hunderterschritten summiert werden.

 

Sollten Sie bereits Nutzer von NaturaList sein, so können Sie – sofern nicht ohnehin bereits automatisch geschehen – das Update auf die neue Version ganz einfach im Appstore von GooglePlay durchführen. Weitere Informationen und Hinweise zur ornitho-App „NaturaList“ finden Sie unter http://www.ornitho.de/index.php?m_id=20033

 

Hinweise hierzu finden Sie unter http://www.ornitho.de/index.php?m_id=20033

 

Sie wollen auch Ihre Beobachtungen melden? Dann informieren Sie sich hier und erfahren Sie wieso es so wichtig ist Vogelbeobachtungen über ornitho.de zu melden.


 

 

Stammtisch der LBV Kreisgruppe Rottal-Inn

Versammlung

Freitag, 06.11.2015, um 19:00 Uhr 

Wir laden alle Interessierten recht herzlich zu unserem allmonatlichen Stammtisch ein!  

Dorfplatz 5
Gasthaus Linke  
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Kranichzug über Rottal-Inn

Kranichzug mit typischer V-Formation (© LBV-Bilddatenbank
Kranichzug mit typischer V-Formation (© LBV-Bilddatenbank

 

05.11.2015 Auf dem Zug ins südliche Winterquartier wurden seit Montag vor allem im südlichen Bayern entlang der Voralpenseen bereits einige Tausend Kraniche gezählt. Ein Beobachter meldete am Dienstag ungefähr 300 Vögel in der Gegend um Kirchdorf am Inn. Diese wurden später auch bei Erding wieder gesehen und zogen dann weiter Richtung Westen. Vor allem entlang der Flüsse Inn, Lech und Isar stehen die Chancen für Kranichbeobachtungen in den nächsten Tagen gut.

 

Die noch junge südliche Alpenzugroute entlang der Donau nutzen osteuropäische Kraniche, die von einem großen Rastplatz in Ungarn kommen, wo sich über 135.000 Vögel sammeln. Dieser neue Weg über Österreich nach Bayern und dann weiter Richtung Westen über die Schweiz nach Frankreich hat sich mittlerweile etabliert.

Doch auch Nordbayern wird von Kranichen überflogen werden. Über Thüringen können südliche Abzweiger auch nach Franken kommen, die dann Richtung Baden-Württemberg weiterziehen. Sie kommen von einer der traditionellen Hauptzugrouten quer durch Mitteldeutschland. Bei entsprechender Wetterlage werden auch immer wieder Kranichtrupps nach Osten verschoben. Aufgrund der zunehmenden Gesamtpopulation überfliegen daher immer mehr Vögel auch Teile Nordbayerns. -fm


European Birdwatch 2015

 08.10.2015 

 

Einmaliges Spektakel

 

Mehr als 50 Millionen Zugvögel verlassen im Herbst ihre Brutgebiete in Deutschland, um eine Reise in wärmere Gefilde anzutreten. Eine noch weitaus größere Zahl wird unser Land überqueren, hier an geeigneten Rastplätzen auftanken und weiterziehen oder aber auch den Winter über bei uns Station machen. Zum Höhepunkt des Vogelzuges über Deutschland rief der LBV zusammen mit dem NABU im Rahmen des European BirdWatch 2015 zur Vogelbeobachtung auf. Bundesweit standen am 03. und 04.Oktober zahlreiche fachkundig geleitete Exkursionen im Programm.  

 

Wir waren dabei!

 

Unsere Kreisgruppe traf sich am Sonntag den 04.Oktober 2015 am Rottauensee in Postmünster, um den alljährlichen Vogelzug zu beobachten. Unter fachkundiger Leitung konnten die Teilnehmer insgesamt 46 Vogelarten nachweisen. Das Highlight des Tages war mit Sicherheit der durchziehende Fischadler, den wir einen Moment lang über dem Rottauensee bestaunen konnten. 

 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und freuen uns schon riesig auf den European Birdwatch 2016! -fm


Stieglitz - Der Vogel des Jahres 2016

Stieglitz (© O. Wittig)
Stieglitz (© O. Wittig)

09.10.2015

 

Der Stieglitz oder auch Distelfink ist zum Vogel des Jahres 2016 gewählt worden.

 

 

Für das Jahr 2016 fällt unsere Wahl zum Vogel des Jahres auf den farbenfrohen Stieglitz. Er steht für vielfältige und bunte Landschaften, denn er ernährt sich vornehmlich von den Samen zahlreicher verschiedener Blütenpflanzen, Gräser und Bäume. Bunte Landschaften mit ausreichend Nahrung gibt es jedoch immer weniger, daher ist der Bestand des Stieglitzes in Deutschland in den vergangen Jahren zurückgegangen. Von 1990 bis 2013 nahm sein Bestand bundesweit um 48 Prozent ab! Wir gehen davon aus, dass diese Zahlen auch für Bayern Gültigkeit haben.

 

Wie auch ihr dem Stieglitz in unserem Landkreis helfen könnt, erfährt ihr hier.


Wir sind auf Facebook

 08.10.2015

 

Ab sofort findet ihr uns auch auf Facebook.

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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Auch auf unserer Facebookseite finden Sie aktuelles rund um die Kreisgruppe Rottal-Inn.

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